Die Initiative Sudan / Südsudan unterstützt seit 1998 Jugendliche, Schulen und Gemeinden im südlichen Sudan

Initiative Sudan / Südsudan Startseite

Die Initiative Sudan / Südsudan
wünscht herzlichst
allen Freunden und Förderern
und den Menschen im südlichen Sudan
ein frohes Weihnachtsfest
und ein gutes neues Jahr 2015!

... und tatsächlich scheint es Hoffnung zu geben für eine friedliche Entwicklung der Republik Südsudan.

Kinder mit Schulbüchern im Flüchtlingslager Yida

Nach fast einem Jahr Bürgerkrieg zwischen den den Truppen des amtierenden Präsidenten Salva Kiir und seines Kontrahenten Riek Machar einigten sich beide Parteien während eines Gipfeltreffens der Intergovernmental Authority for Development, einer Organisation ostafrikanischer Staaten, am 8. November 2014 in Addis Abeba (Äthiopien) auf eine Ende der Gewalt und die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit zur Rettung des angeschlagenen Staates und eines geschundenen Volkes.

Gute Nachrichten aus dem Südsudan

Die Initiative Sudan / Südsudan wird die Menschen im Südsudan weiterhin unbeirrt auf ihrem Weg begleiten und den Aufbau und Unterhalt von Schulen und Ausbildungsstätten unterstützen. Das unsere Arbeit Früchte trägt belegt ein Brief aus dem Oktober 2014 eines jungen Südsudanesen, Kuju Kelvin Lorech, dessen Ausbildung wir erfolgrech fördern konnten:

Kuju Kelvin Lorech als stolzer Hochschulabsolvent 2012

"Mein Name ist Kuju Kelvin Lorech, ich gehöre der Gemeinschaft der Murle im Südsudan an. Seit 2005 hat mich die Initiative Sudan / Südsudan unterstützt, so dass ich die High School und dann sogar die Universität in Nairobi (Kenia) besuchen konnte. Im Jahr 2012 schloss ich ein Studium der Wirtschaftswissenschaften als Bachelor of Business Management ab.

Ich danke der Initiative Sudan / Südsudan für ihren großzügien Beitrag bei der Förderung der Boma Students Association BSA (unserem Kooperationspartner vor Ort, Anmerkung des Verfassers). Wie viele meiner Mitschüler und Kommilitonen entstamme ich einer Familie, die in bescheidenen Verhältnissen lebt und die aus eigener Kraft kein Schulgeld aufbringen könnte. Es ist die Hilfe der Initiative Sudan / Südsudan, die vielen jungen Menschen den Zugang zu Bildung ermöglicht hat.

So haben im Laufe der Jahre 25 Schülerinnen und Schüler aus Boma zunächst in Kenia ihren High School-Abschluss und dann ein Studium oder eine Berufsausbildung erfolgreich absolviert. Heute setzen sie ihr Wissen auch unter schwierigen Bedingungen für die Menschen in ihrer Heimat ein."

Junge Menschen wie Kuju Kelvin Lorech beweisen, dass der Südsudan eine Zukunft hat. Deshalb bitten wir alle Freunde und Förderer der Initiative Sudan / Südsudan darum, unser Engagement auch in 2015 zu unterstützen. Im Namen derer, denen wir bereits helfen konnten und jener, die noch dringend eine Förderung für einen geregelten Schulbesuch unbd einer weiteren Ausbildung bedürfen, danken wir Ihnen!

Benefizkonzerte für den Südsudan
am 1. und 2. November 2014

Die Evangelische Kirchengemeinde Bochum (Bezirk Lutherkirche), die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wetter (Ruhr) und die Initiative Sudan / Südsudan laden alle interessierten Besucher herzlich ein zu zwei Benefizkonzerten zugunsten der Menschen im südlichen Sudan.

Rainer Scheibe (Trompete) und Gerald Gatawis (Orgel) stellen Werke von Georg Friedrich Händel, Enrico Pasini und Vincent Ludwig Persichetti vor.

Die Konzerte finden statt ...

am Samstag, den 1. November 2014

um 18.00 Uhr

in der Lutherkirche am Stadtpark Bochum,

Klinikstraße 10,

44791 Bochum

sowie

am Sonntag, den 2. November 2014

um 18.00 Uhr

in der Lutherkirche in Wetter (Ruhr),

Bismarckstraße 46,

58300 Wetter (Ruhr).

Der Eintritt ist jeweils frei, Spenden dienen der Unterstützung der Projekte der Initiative Sudan / Südsudan.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bilanz des 5. Sudantages 2014

Am Sonntag, den 15. Juni 2014 waren Freunde, Förderer und viele interessierte Gäste der Einladung Pater Stephans und der Initiative Sudan / Südsudan zum alle zwei Jahre stattfindenden Sudantag im Zisterzienerkloster Himmerod in der Eifel gefolgt.

Bei angenehmen Temperaturen und klarem Himmel erwartete unsere Besucher in der Heimatabtei Pater Stephans auch an diesem Sudantag ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm: zwei Konzerte mit Orgel und Trompete in der Kirche, eine Uraufführung für Klavier und Bariton im Refektorium sowie afrikanische Trommelklänge im Freien vor dem Gästehaus. Für Kinder und Jugendliche waren eine Klosterführung und Speilmöglichkeiten organisiert worden.

Der Vortrag des emeritierten Bischofs der Diözese El Obeid im Sudan, Macram Max Gassis, informierte über die Situation der Menschen im Südsudan und in den Nubabergen wie auch über den Status einiger Projekte. Mit Freude sprach der Bischof im Ruhestand die erzielten Erfolge an, er wies aber auch offen auf Rückschläge hin. Immer wieder betonte der Geistliche die Bedeutung des Engagements der Initiative Sudan / Südsudan für die Entwicklung der Region.

Und dies machte Bischof Macram auf dramatische Weise deutlich: Für die Menschen in einer von ethnischen Rivalitäten zerrissenen Republik Südsudan sowie für die sich in ständiger Lebensgefahr befindende Bevölkerung in den Nubabergen auf dem Gebiet des Nordstaates stellt die Kirche die einzige Institution dar, die allen Unruhen und Bedrohungen zum Trotz Leidenden und Verfolgten Hilfe und Unterstützung bietet. Im südlichen Sudan sind die Kirchen beider Konfession Hoffnungsträger und Lebensretter.

Die meisten Hilfsorganisationen haben sich vor geraumer Zeit aus Sorge um die Sicherheit und das Leben ihrer Mitarbeiter aus dem Südsudan und den Nubabergen zurückgezogen. Und die Truppen der Vereinten Nationen können Flüchtlingen nur begrenzt in ihren Camps Schutz gewähren. Es sind die christlichen Kirchen, die über die Organisationstrukturen für den Unterhalt von Krankenhäusern und der zumindest grundlegenden Versorgung von Hungernden und Flüchtenden verfügen.

So sind die christlichen Gemeinden und die kirchlichen Institutionen vor Ort auch die Partner der Initiative Sudan / Südsudan. Gemeinsam werden wir auch weiterhin mit der für eine friedliche Zukunft der Menschen im südlichen Sudan unerlässlichen Hilfe Ihrer Spenden Bildungs- und Friedensprojekte in der Region fördern und aufbauen.

Der Südsudan hat viele Gesichter ...

... und sie gehören Menschen, die der wahre Reichtum ihres Landes sind. In Jahrzehnten, die von Bürgerkrieg, politischer Unterdrückung und religiöser Verfolgung geprägt waren, haben sich diese Menschen ihre Hoffnung auf ein besseres Leben in einer friedlichen Zukunft für sich und ihre Kinder bewahrt.

Die Initiative Sudan / Südsudan wurde im Jahre 1997 von Pater Stephan Reimund Senge unter dem tiefen Eindruck einer Reise in das afrikanische Land gegründet und ist seit dem Jahr 1998 vor Ort aktiv.

Sie hat sich der Aufgabe verschrieben, durch die Förderung des Aufbaus und des Unterhalts von Schulen und Ausbildungsstätten im Südsudan Mädchen und Jungen eine Perspektive für ihre Zukunft und damit für ihre Heimat zu geben.

Hilfe zur Selbsthilfe ist das Prinzip unserer Arbeit.

Das bedeutet, den Menschen im Sudan keine Almosen zu schenken, sondern ihnen Bildung anzubieten und ihre natürlichen Potentiale zu fördern.

Denn Bildung ist die nachhaltigste Investition in Menschen und die unerlässliche Grundlage für die Entwicklung des einzelnen, seiner Gemeinschaft und seines Landes.

Der Lebensmut und die Lebensfreude, der hoffnungsvolle Optimismus der Menschen im südlichen Sudan beeindrucken Pater Stephan auf jeder seiner Reisen in ein fernes Land voller Elend, das aber auch vom Geist des Aufbruchs erfüllt ist.

Und es sind diese Menschen, die Pater Stephan und die Initiative Sudan / Südsudan an das Gelingen unserer Projekte und glauben lassen.

Die junge Republik Südsudan steht vor der Aufgabe, eine demokratische Zivilgesellschaft, eine funktionierende Infrastruktur und die Basis einer Volkswirtschaft aufzubauen.

Die Initiative Sudan / Südsudan wird mit ihrem Engagement die Menschen im südlichen Sudan auf ihrem Weg begleiten ...

Auf diesen Seiten stellen wir unsere Projekte und unsere Arbeitsweise vor, machen wir den Einsatz der Spenden von Freunden und Förderern transparent und informieren über die Situation der Menschen im derzeit jüngsten Staat unserer Erde, der gleichzeitig einer der ärmsten ist - dem Südsudan.

Und wir möchten Sie durchaus anregen, unsere Projekte und damit Menschen im Sudan zu unterstützen ...