Die Initiative Sudan / Südsudan unterstützt seit 1998 Jugendliche, Schulen und Gemeinden im südlichen Sudan

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Bundesminister Dr. Gerd Müller empfängt
den Vorstand der Initiative Sudan

Von l.n. r.: Dr. Gerd Müller (Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), Pater Stephan Senge (Vorsitzender der ISS), Frau Beatrix Philipp (Mitglied der ISS), Prof. em. Dr. Albert Roth (stellv. Vorsitzender der ISS), Dirk Schwenzfeier (Leiter des Leitungsstabes im BMZ).

Am 5. April 2016 traf eine Delegation der ISS in der Geschäftsstelle der CDU in Düsseldorf den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller (CSU), zu einem Informationsgespräch über ihre derzeitigen Projekte vor Ort sowie Planungen für weitere Vorhaben und deren Finanierung.

Über das entwicklungspolitische Engagement der Bundesrepublik Deutschland im Südsudan informiert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auf seiner Website.

Der Südsudan hat viele Gesichter ...

... und sie gehören Menschen, die der wahre Reichtum ihres Landes sind. In Jahrzehnten, die von Bürgerkrieg, politischer Unterdrückung und religiöser Verfolgung geprägt waren, haben sich diese Menschen ihre Hoffnung auf ein besseres Leben in einer friedlichen Zukunft für sich und ihre Kinder bewahrt.

Die Initiative Sudan / Südsudan wurde im Jahre 1997 von Pater Stephan Reimund Senge unter dem tiefen Eindruck einer Reise in das afrikanische Land gegründet und ist seit dem Jahr 1998 vor Ort aktiv.

Sie hat sich der Aufgabe verschrieben, durch die Förderung des Aufbaus und des Unterhalts von Schulen und Ausbildungsstätten im Südsudan Mädchen und Jungen eine Perspektive für ihre Zukunft und damit für ihre Heimat zu geben.

Hilfe zur Selbsthilfe ist das Prinzip unserer Arbeit.

Das bedeutet, den Menschen im Sudan keine Almosen zu schenken, sondern ihnen Bildung anzubieten und ihre natürlichen Potentiale zu fördern.

Denn Bildung ist die nachhaltigste Investition in Menschen und die unerlässliche Grundlage für die Entwicklung des einzelnen, seiner Gemeinschaft und seines Landes.

Der Lebensmut und die Lebensfreude, der hoffnungsvolle Optimismus der Menschen im südlichen Sudan beeindrucken Pater Stephan auf jeder seiner Reisen in ein fernes Land voller Elend, das aber auch vom Geist des Aufbruchs erfüllt ist.

Und es sind diese Menschen, die Pater Stephan und die Initiative Sudan / Südsudan an das Gelingen unserer Projekte und glauben lassen.

Die junge Republik Südsudan steht vor der Aufgabe, eine demokratische Zivilgesellschaft, eine funktionierende Infrastruktur und die Basis einer Volkswirtschaft aufzubauen.

Die Initiative Sudan / Südsudan wird mit ihrem Engagement die Menschen im südlichen Sudan auf ihrem Weg begleiten ...

Auf diesen Seiten stellen wir unsere Projekte und unsere Arbeitsweise vor, machen wir den Einsatz der Spenden von Freunden und Förderern transparent und informieren über die Situation der Menschen im derzeit jüngsten Staat unserer Erde, der gleichzeitig einer der ärmsten ist - dem Südsudan.

Und wir möchten Sie durchaus anregen, unsere Projekte und damit Menschen im Sudan zu unterstützen ...

Chancengleichheit für Mädchen und Jungen ...

... liegt der Initiative Sudan / Südsudan besonders am Herzen. Noch immer ist es in weiten Teilen des Landes üblich, Mädchen den Besuch einer Schule vorzuenthalten und sie bereits im Kindesalter zu verheiraten. Doch wenn das Projekt Zukunft gelingen soll, dann kann es sich der Südsudan nicht leisten, auf das intellektuelle Potential der Hälfte seiner Bevölkerung zu verzichten.

Die Initiative Sudan / Südsudan ist erfolgreich darum bemüht, dieser überkommenen Tradition an ihren Projektstandorten entgegenzuwirken und gezielt Mädchen in ihrem Streben nach Bildung zu fördern. So werden an unseren Schulen auch viele Mädchen unterrichtet, und wir eröffnen mit Stipendien auch jungen Frauen den Besuch von Universitäten im Nachbarland Nairobi.