Die Initiative Sudan / Südsudan unterstützt seit 1998 Jugendliche, Schulen und Gemeinden im südlichen Sudan

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Benefizkonzerte für den Südsudan
am 1. und 2. November 2014

Die Die Evangelische Kirchengemeinde Bochum (Bezirk Lutherkirche), die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wetter (Ruhr) und die Initiative Sudan / Südsudan laden alle interessierten Besucher herzlich ein zu zwei Benefizkonzerten zugunsten der Menschen im südlichen Sudan.

Rainer Scheibe (Trompete) und Gerald Gatawis (Orgel) stellen Werke von Georg Friedrich Händel, Enrico Pasini und Vincent Ludwig Persichetti vor.

Die Konzerte finden statt ...

am Samstag, den 1. November 2014

um 18.00 Uhr

in der Lutherkirche am Stadtpark Bochum,

Klinikstraße 10,

44791 Bochum

sowie

am Sonntag, den 2. November 2014

um 18.00 Uhr

in der Lutherkirche in Wetter (Ruhr),

Bismarckstraße 46,

58300 Wetter (Ruhr).

Der Eintritt ist jeweils frei, Spenden dienen der Unterstützung der Projekte der Initiative Sudan / Südsudan.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bilanz des 5. Sudantages 2014

Am Sonntag, den 15. Juni 2014 waren Freunde, Förderer und viele interessierte Gäste der Einladung Pater Stephans und der Initiative Sudan / Südsudan zum alle zwei Jahre stattfindenden Sudantag im Zisterzienerkloster Himmerod in der Eifel gefolgt.

Bei angenehmen Temperaturen und klarem Himmel erwartete unsere Besucher in der Heimatabtei Pater Stephans auch an diesem Sudantag ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm: zwei Konzerte mit Orgel und Trompete in der Kirche, eine Uraufführung für Klavier und Bariton im Refektorium sowie afrikanische Trommelklänge im Freien vor dem Gästehaus. Für Kinder und Jugendliche waren eine Klosterführung und Speilmöglichkeiten organisiert worden.

Der Vortrag des emeritierten Bischofs der Diözese El Obeid im Sudan, Macram Max Gassis, informierte über die Situation der Menschen im Südsudan und in den Nubabergen wie auch über den Status einiger Projekte. Mit Freude sprach der Bischof im Ruhestand die erzielten Erfolge an, er wies aber auch offen auf Rückschläge hin. Immer wieder betonte der Geistliche die Bedeutung des Engagements der Initiative Sudan / Südsudan für die Entwicklung der Region.

Und dies machte Bischof Macram auf dramatische Weise deutlich: Für die Menschen in einer von ethnischen Rivalitäten zerrissenen Republik Südsudan sowie für die sich in ständiger Lebensgefahr befindende Bevölkerung in den Nubabergen auf dem Gebiet des Nordstaates stellt die Kirche die einzige Institution dar, die allen Unruhen und Bedrohungen zum Trotz Leidenden und Verfolgten Hilfe und Unterstützung bietet. Im südlichen Sudan sind die Kirchen beider Konfession Hoffnungsträger und Lebensretter.

Die meisten Hilfsorganisationen haben sich vor geraumer Zeit aus Sorge um die Sicherheit und das Leben ihrer Mitarbeiter aus dem Südsudan und den Nubabergen zurückgezogen. Und die Truppen der Vereinten Nationen können Flüchtlingen nur begrenzt in ihren Camps Schutz gewähren. Es sind die christlichen Kirchen, die über die Organisationstrukturen für den Unterhalt von Krankenhäusern und der zumindest grundlegenden Versorgung von Hungernden und Flüchtenden verfügen.

So sind die christlichen Gemeinden und die kirchlichen Institutionen vor Ort auch die Partner der Initiative Sudan / Südsudan. Gemeinsam werden wir auch weiterhin mit der für eine friedliche Zukunft der Menschen im südlichen Sudan unerlässlichen Hilfe Ihrer Spenden Bildungs- und Friedensprojekte in der Region fördern und aufbauen.

Ergänzung ...

Unser Jahresbericht 2013 informiert detailliert über die Verwendung Ihrer Spenden.

Den Jahresbericht über das Projektjahr 2012 haben wir ebenfalls nun um die Ein- und Ausgabenrechnung sowie die Vermögensrechnung (Punkte 5 und 6 des Jahresberichtes) erweitert.

5. Sudantag in der Abtei Himmerod

Pater Stephan und die Mitstreiter der Initiative Sudan / Südsudan laden alle Freunde, Förderer und Interessierte herzlich ein zum

5. Sudantag

am 15. Juni 2014

von 10.00 bis 18.00 Uhr

in der Abtei Himmerod

in 54534 Großlittgen (Eifel).

Wir informieren unsere Gäste über die aktuelle Situation im südlichen Sudan und unsere Projekte in der Region. Außerdem bieten wir Ihnen klassische Musik und Trommelrhytmen, Spiel und Spaß für unsere kleinen Besucher, ein afrikanisches Mittagsmahl sowie Gelegenheit zu Besinnung und Meditation.

Als Ehrengast erwarten wir den emeritierten Bischof der Diözese El Obeid Macram Max Gassis, der über die Lage der Menschen in den Nubabergen berichten wird.

Seit Jahrzehnten gilt das Wirken des Geistlichen der Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung im südlichen Sudan. Für die Koordination der Projekte der Initiative Sudan / Südsudan ist Bischof Macram Max Gassis ein wichtiger Partner vor Ort.

Das Programm des Sudantages finden Sie auf unseren Seiten, auf der Internetpräsenz der Abtei Himmerod Hinweise zur Anreise.

Wir freuen uns auf Sie!

Kein Frieden im Südsudan

Der Machtkampf zwischen den Rebellen um den ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar und den Truppen des Präsidenten Salva Kiir ist zu einem zunehmend brutaler geführten Bürgerkrieg eskaliert.

Machar war Opfer einer radikalen Entlassungswelle, mit der Präsident Kiir im Junli 2013 politische Gegner unschädlich machen wollte. Bei den Präsidentschaftswahlen 2015 hätte Machar gute Chancen gegen den glücklos agierenden Kiir gehabt. In der Konfrontation beider Politiker spiegeln sich Stammesrivalitäten, welche die junge Republik belasten. Salva Kiirs Politik begünstigt die Interessen der Dinka, Riek Machar repräsentiert die Nuer, die sich benachteiligt sehen.

Im Kampf um strategisch wichtige und ölreiche Regionen verzeichnen die Rebellen Erfolge, ihr Vorgehen gegen die Zivilbevökerung hat die Züge ethnischer Säuberung angenommen - die UN bestätigen von den Rebellen verübte Massaker, rund 900.000 Menschen befinden sich im Südsudan derzeit auf der Flucht vor den Kämpfen oder in der Stammeszugehörigkeit begründeter Verfolgung.

Die Weltöffentlichkeit ist gebannt von den Ereignissen in der Ukraine; in die Medien gelangte der Südsudan wohl nur, weil auch Angehörige der Vereinten Nationen zu den Opfern der Kämpfe zählen.

Wieder einmal fehlt der zivilisierten Welt ein Konzept für den Umgang mit diesem Staat am Abgrund, die Friedenstruppen der UN auf dem Boden des Südsudan haben kein robustes Mandat, die meisten Hilfsorganisationen haben ihre Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen ausgeflogen. Die Menschen im Südsudan scheinen sich selbst überlassen und der Willkür von Rebellen und Regierung ausgeliefert zu sein.

Die Initiative Sudan / Südsudan steht mit Ihrer Hilfe den Menschen im südlichen Sudan auch in dieser verzweifelten Situation weiterhin bei - in der Hoffnung auf eine Zukunft in Frieden für ein geschundenes Volk ...

Der Südsudan hat viele Gesichter ...

... und sie gehören Menschen, die der wahre Reichtum ihres Landes sind. In Jahrzehnten, die von Bürgerkrieg, politischer Unterdrückung und religiöser Verfolgung geprägt waren, haben sich diese Menschen ihre Hoffnung auf ein besseres Leben in einer friedlichen Zukunft für sich und ihre Kinder bewahrt.

Die Initiative Sudan / Südsudan wurde im Jahre 1997 von Pater Stephan Reimund Senge unter dem tiefen Eindruck einer Reise in das afrikanische Land gegründet und ist seit dem Jahr 1998 vor Ort aktiv.

Sie hat sich der Aufgabe verschrieben, durch die Förderung des Aufbaus und des Unterhalts von Schulen und Ausbildungsstätten im Südsudan Mädchen und Jungen eine Perspektive für ihre Zukunft und damit für ihre Heimat zu geben.

Hilfe zur Selbsthilfe ist das Prinzip unserer Arbeit.

Das bedeutet, den Menschen im Sudan keine Almosen zu schenken, sondern ihnen Bildung anzubieten und ihre natürlichen Potentiale zu fördern.

Denn Bildung ist die nachhaltigste Investition in Menschen und die unerlässliche Grundlage für die Entwicklung des einzelnen, seiner Gemeinschaft und seines Landes.

Der Lebensmut und die Lebensfreude, der hoffnungsvolle Optimismus der Menschen im südlichen Sudan beeindrucken Pater Stephan auf jeder seiner Reisen in ein fernes Land voller Elend, das aber auch vom Geist des Aufbruchs erfüllt ist.

Und es sind diese Menschen, die Pater Stephan und die Initiative Sudan / Südsudan an das Gelingen unserer Projekte und glauben lassen.

Die junge Republik Südsudan steht vor der Aufgabe, eine demokratische Zivilgesellschaft, eine funktionierende Infrastruktur und die Basis einer Volkswirtschaft aufzubauen.

Die Initiative Sudan / Südsudan wird mit ihrem Engagement die Menschen im südlichen Sudan auf ihrem Weg begleiten ...

Auf diesen Seiten stellen wir unsere Projekte und unsere Arbeitsweise vor, machen wir den Einsatz der Spenden von Freunden und Förderern transparent und informieren über die Situation der Menschen im derzeit jüngsten Staat unserer Erde, der gleichzeitig einer der ärmsten ist - dem Südsudan.

Und wir möchten Sie durchaus anregen, unsere Projekte und damit Menschen im Sudan zu unterstützen ...

Jahresbericht 2012

Der Jahresbericht zum Projektjahr 2012 informiert über unsere Aktivitäten, die Verwendung Ihrer Spenden an den Projektstandorten sowie die Satzungsänderungen gemäß den Auflagen des Deutschen Zentralinstituts für soziele Fragen (DZI).

Namensänderung

Als die Initiative Sudan im Jahr 1998 gegründet wurde, lag die politische Eigenständigkeit des südlichen Sudan noch in weiter Ferne. Der Name unserer Organisation beschrieb damit hinreichend das Einsatzgebiet unserer Projekte.

Die Unabhängigkeit der Republik Südsudan mit der Hauptstadt Juba im Jahre 2011 erforderte eine Präzisierung der Namensgebung. Der Großteil der Standorte unserer Projekte liegt auf dem Gebiet des noch jungen Staates. Tatsächlich engagieren wir uns aber auch in Teilen des südlichen Grenzgebietes der Republik Sudan mit dem Regierungssitz Khartoum. So liegen die Nubaberge, in denen wir verschiedenen Schulprojekte unterstützen, auf dem Territorium der Republik Sudan.

Angepasst an die geänderte politische Situation trägt unsere Organisation nunmehr den Namen:

Initiative Sudan / Südsudan / P. Stephan Senge e.V..

Die offizielle Abkürzung lautet dementsprechend: ISS.

Unser Spendenkonto führen wir weiterhin unter dem Namen: Initiative Sudan e.V..